Wissen Sie schon, … dass Spree und Havel immer sauberer werden? Seit 1990 haben wir die Leistung unserer Klärwerke so weit gesteigert, dass etwa 90 Prozent weniger Phosphor und Stickstoff in unsere Flüsse gelangen.


… dass wir jährlich gut 200 Mio. m³ Grundwasser fördern? Und in derselben Zeit etwa 230 Mio. m³ Abwasser reinigen? Die größere Abwassermenge erklärt sich dadurch, dass zum Schmutzwasser noch Regenwasser aus der innerstädtischen Mischkanalisation hinzukommt.


… dass das Trinkwasser in Berlin überall gleich gut ist? Neun Wasserwerke versorgen Berlin und zahlreiche Gebiete des Berliner Umlandes. An den verschiedenen Standorten fördern sie Grundwasser in nahezu gleicher Qualität. Die Trinkwasseraufbereitung funktioniert in allen Wasserwerken nach dem gleichen Prinzip und ohne Chemikalienzugabe. Alle Werke speisen das Wasser in das fast 8.000 Kilometer lange Versorgungsnetz ein, wo es sich vermischt. Deshalb unterscheidet sich das Wasser in den einzelnen Bezirken nur wenig voneinander. Sie können also beispielsweise auch in Köpenick nicht unbedingt reinstes Friedrichshagener Wasser erwarten, ein paar Tropfen Kaulsdorfer und Wuhlheider Wasser dürften stets dabei sein.


… dass das Berliner Trinkwasser 2003 im bislang einzigen Wasser-Vergleichstest unter allen 270 deutschen Städten mit mehr als 40.000 Einwohnern die Note “Gut plus” und das Prädikat “Das Berliner Wasser könnte kaum besser sein” erhalten hat. Keine einzige Großstadt schnitt besser ab als Berlin.


… dass die Wässerhärte bedingt wird durch die Konzentration von Kalzium und Magnesium. Je höher ihr Anteil, desto höher ist auch die Härte. Da das Berliner Trinkwasser viele Mineralien enthält, ist es  „hart“. Die Werte bewegen sich zwischen 14 und 25 °dH (Grad deutscher Härte), bzw., nach europäischem Standard heißt das, das Berliner Trinkwasser enthält mehr als 2,5 Millimol KalciumKarbonat je Liter.


… dass der pH-Wert ein Maß für die Stärke des sauren oder basischen Charakters einer Lösungen ist? Mit einem pH-Wert von 5,5 ist die menschliche Haut zum Schutz vor Krankheitserregern leicht sauer. Seifen dagegen sind in der Regel mit einem pH-Wert von 9 bis 10 basisch und zerstören diesen Schutzfilm. Berliner Trinkwasser hat übrigens einen pH-Wert zwischen 7,3 und 7,5, je nach Härtegrad des Wassers, und ist damit in der Regel neutral.


… dass man das Berliner Trinkwasser bedenkenlos genießen kann? Mit seinem hohen Kalzium- und Magnesiumgehalt und seiner geringen Menge an Chloriden und Sulfaten ist es ein hervorragender Durstlöscher. Kein Lebensmittel unterliegt aufgrund der Deutschen Trinkwasserverordnung so strengen Qualitätsrichtlinien wie Trinkwasser. Und die in dieser Verordnung gesetzten Grenz- und Richtwerte werden in Berlin erheblich unterschritten. Tägliche Kontrollen sorgen dafür, dass Sie das Berliner Trinkwasser mit dem Wissen genießen können, sich etwas Gutes zu tun.


… dass das Berliner Leitungswasser auch für das Zubereiten von Babynahrung geeignet ist? Der Nitratgehalt liegt überall in Berlin unter 5,8 mg/l, der Grenzwert beträgt 50 mg/l. Der Bleigehalt ist kleiner als 0,005 mg/l (Grenzwert 0,025 mg/l).Und damit ist das Berliner Trinkwasser auch bestens geeignet für die Zubereitung von Nahrung für Babys und Kleinkinder.
Aber bitte beachten Sie: In einigen wenigen Altbauten befinden sich noch Bleirohre. Sollten Sie in einem solchen Haus wohnen, lassen Sie das Wasser ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Für Ihr Kind sollten Sie in solchen Fällen Mineralwasser verwenden.